Warum Stoff zählt.
Lingerie liegt direkt auf der Haut. Was sich gut anfühlt, hängt nicht nur vom Schnitt ab, sondern auch vom Material. Hier die wichtigsten Stoffe — was sie können und was nicht.
Spitze (Lace)
Klassiker der Lingerie. Hochwertige Calais- oder Leavers-Spitze ist weich und langlebig. Billige Polyester-Spitze kratzt und pillt schnell.
Satin / Seidensatin
Glänzend, kühl auf der Haut, ideal für Negligés und Morgenmäntel. Echter Seidensatin ist teurer, aber atmungsaktiver als Polyester-Satin.
Mesh / Tüll
Power-Mesh ist elastisch und stützend, klassisches Tüll ist starrer und transparenter. Beide trocknen schnell und sind reisefreundlich.
Mikrofaser
Synthetisch, oft Polyamid mit Elastan. Sehr glatt unter eng anliegender Kleidung — ideal für Slips, die nicht abzeichnen sollen.
Modal / Tencel
Aus Buchen-Cellulose (Modal) oder Eukalyptus (Tencel) gewonnene Faser. Weicher als Baumwolle, kühlend, biologisch abbaubar.
Wet-Look / Vinyl
Beschichtetes Polyamid mit hoch glänzender Oberfläche. Sieht aus wie Lack, fühlt sich kühl an. Nicht für längeres Tragen oder warme Räume.
Empfindliche Haut · was beachten.
Bei sehr empfindlicher Haut greife zu Modal, Tencel oder Bio-Baumwolle — und meide Spitze direkt am Körper. Lieber Soft-Cup-BHs ohne Bügel und glatte Innennähte.
Pflege-Faustregel.
Egal welcher Stoff: Lingerie wird in kaltem Wasser (max. 30 °C) per Hand oder im Wäschebeutel auf der Schon-Programm gewaschen. Kein Trockner, kein Weichspüler, keine Bleiche. Liegend trocknen, im Schatten.
Mehr zu Pflege findest du in unserem Pflege-Hinweis.